Die Stimme aus dem Keller

 

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Da ich ja ein Freund von Humor bin, will ich euch an meinen Peinlichkeiten teilhaben lassen, die so im Laufe meines Lebens stattgefunden haben. :-)

Ihr alle kennt das bestimmt, es ist Sommer, man(n) ist solo und verdammt einsam. Manche stürzen sich in Alkohol und anderen passiert diese Geschichte.
Es war vor 4 Jahren, es war Sommer und ich war verdammt einsam und dachte mir, da musst du was dran ändern.
Gesagt getan. In meiner Heimat Hessen gibt es den Radiosender HR3, vielleicht kennt ihn der ein oder andere. Samstagsabends gibt es zur besten Sendezeit eine Singleshow. Ich dachte mir, rufst mal an und schaust mal, wahrscheinlich passiert eh nichts, aber wer nicht wagt, der gewinnt nie.
Also ich ans Telefon und probier und probier und beim 10 mal nimmt jemand ab. Mein Herz machte einen kleinen Sprung. Ich wurde gefragt wie ich heisse und woher ich komme. Man sagte mir, ich werde im laufe der Sendung zurückgerufen.
*Ich dachte mir jaja die rufen eh nicht zurück und schaute weiter fern.*
Es war 19.43 Uhr und mein Telefon klingelte, mein Herz blieb das erste mal kurz stehen, als ich sah, wer mich da anrief. Es war HR3 und man sagte mir, ich werde gleich zur Moderatorin durchgestellt, und wünschte mir viel Glück.
Die Moderatorin bergrüsste mich, fragte ob ich aufgeregt wäre, ich ganz Mann, nein ich doch nicht, es war eine Lüge und bald würde ich dafür meine gerechte Strafe bekommen.
Die Musik ging aus und ich war auf Sendung, mein Herz raste, und ich hörte die Frau fast garnicht. Der Anfang ging ganz gut, und dann kam, was kommen musste.
Sie fragte mich, was für Frauen ich nicht mögen würde, und ich verstand, was für Farben ich nicht mögen würde........
Ich sagte Lila
Am anderen Ende herrschte Stille, und ich merkte, das gerade unter mir eine tiefe Grube sich geöffnet hatte.
Die Moderatorin fragte mich, nachdem sie sich gefangen hatte, wieso magst du keine Lila Frauen. Ich stotterte irgendwas. Bestimmt 20000 Hörer hatten tränen in den Augen, und ich versuchte das tiefe Loch noch tiefer zu machen....
Ich hoffte nur, bite lass dieses Gespräch zu Ende sein. Nach weiteren 3 min war ich erlöst und der Rest der Menschheit auch. Ich schaute auf das Telefon und hoffte, es habe bitte keiner gehört, der mich kennt, aber den vielen Hörern, hatte ich keine Chance.
Der erste der anrief, war mein Bruder, ich erkannte ihn nur, an seiner Nummer, weil zu hören war nur ein richtiges elendes lachen, das sich schon fast anhörte, wie weinen.
Er erzählte mir unter weiterem lachen das er das ganze im Autoradio gehörrt hatte. und so lachen musste, das er auf einen Parkplatz fahren musste. Ich schämte mich immer mehr
Der zweite Anruf kam von meinen Zivikollegen, die sich auch nicht halten konnten, und das ganze aufgenommen hatten und sich köstlichs darüber amüsierten.
Eine einzige Frau rief an, die aber wohl nur sporadisch angerufen hatte.
Den Rest des Abends bekamm ich nicht mehr mit, weil ich mir so die Kante gegeben hatte.

Ja so war das, heute kann ich drüber lachen, und es war eine Erfahrung wert :-)


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Kennt ihr das, wenn man sich selbst am liebsten auf den Arm nimmt und danach aus dem Lachen nicht mehr herauskommt!?


Ich musste eben gerade darüber schmunzeln was bei mir in meinem Bad passiert ist. Ich stand wie Gott mich erschuf vor der Dusche als meine Freundin reinkam und meinte, Zieh den Wal zurück ins Meer Hey danach habe ich mich entschlossen, ich lass mir das auf ein T-shirt drucken. Danach kam sogar noch das Lied von den Toten Hosen und da war für mich vollkommen klar, man muss sich selbst sehr lieb haben


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Eine kleine Begenheit aus dem normalen Berufsleben

Hauptrollen :

1 Patientin
2 Polizeibeamte
2 Rettungsdienstmitarbeiter
1 Notarzt
und jede Menge Gaffer

Eines schönen Tages vor rund 2 Jahren, wurden die 2 Rettungsdienstmitarbeiter zu einem Einsatz gerufen, der Einsatz eigentlich sehr gewöhnlich und nicht wirklich zeitintensiv. Aber ihr kennt ja bestimmt Murpheys Gesetz, oder?
Die gute Dame, unsere Patientin, war etwas alkoholisiert und das passiert ja jedem einmal. Eigentlich kein Einsatz für uns, nur dann fiel ein Satz, den die Dame hätte nicht sagen solln. Denn jetzt nahm alles seine Wendung und wir baten die Frau, in unseren Wagen mitzukommen. Noch war alles ruhig und wir dachten, na gut wir fahren sie jetzt ins Krankenhaus und dann können wir wieder auf die Wache. Die Rechnung hatten wir aber ohne unsere Patientin gemacht. Sie wollte auf einmal nicht mehr brav und ruhig sitzen bleiben, sondern viel lieber aussteigen und das wollten wir nicht. Da sie dann auch Anstalten machte, gegen uns handgreiflich zu werden, bestellten wir die netten Herren in Grün - Weiß. Wir baten die Frau eindringlich, sie sollte doch mitkommen, und sich das nachziehede Prozdere mit der Polizei umgehen, aber das sah die Dame nicht ein. Nun kamen die eigentlich Hauptakteure ins Spiel. Zwei sehr freundliche Polizisten, die nicht wirklich wussten, dass sie bald der Lacher des Tages sein sollten. Unsere Patientin beruhigte sich auch durch freundliches Zureden der Ordnungsmacht nicht. Zwischenzeitlich kam dann noch unser Notarzt hinzu und wir standen zu 6 im Rettungswagen, was schon etwas komisch aussehen musste, denn nun entstand um unseren Wagen eine kleine Menschentraube.
1 Std. war jetzt schon rum, und da unsere Patientin immer noch nach draussen wollte, wurde ihr angedroht, wenn sie sich jetzt nicht benehmen würde, dass ihr Handschellen angelegt würden. Es hätte noch alles gut werden können, aber das Unheil nahm seinen Lauf
Die Handschellen klickten einmal an der Hand von der Dame und die andere kam an den Haltebügel von unserer Trage. Soweit sogut. Langsam beruhigte sich die Situation und jetzt ging es darum, die Handschellen wieder zu lösen. Es wurde ein großer Schlüsselbund hervorgekramt und nun begann die Suche nach dem richtigen Schlüssel Und wie das Leben so spielt, es passte keiner
Es war kurz ziemlich ruhig im Wagen, und ich war der Erste, der anfangen musste in mich hineinzugrinsen. Ich musste aus dem Auto, denn ich konnte mich echt nicht mehr halten Mein Kollege sah mich etwas komisch an, ich deutete nur auf den RTW und mein Kollege schaute nur kurz rein, um sofort wieder kehrt zu machen und auch er musste lachen. Natürlich fanden die zwei Beamte das nicht wirklich lustig, auch unsere Patientin nicht, aber es war einfach urkomisch. Nachdem ich mich ein bisschen beruhigt hatte, ging ich wieder ins Fahrzeug und sah immer noch die beiden, wie sie den Schlüsselbund wieder durchprobierten, ohne Erfolg zu haben. Ich meinte dann sehr trocken, sie könnten die Trage ja gerne mit der angeketteten Dame behalten, denn das Fahrzeug sollte eh bald ausser Dienst gestellt werden. Ich bekam einen ganz bösen Blick von den beiden, und mir liefen die Tränen vor Lachen übers Gesicht.
Das Ende vom Lied war, der eine Polizist musste auf die Wache zurück fahren und sich dort einen Schlüssel besorgen Nach über 3 Std. hatten wir dann unsere Patientin im Krankenhaus abgegeben. Auch heute noch muss ich feist grinsen, wenn ich daran denken muss



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